Die Initiative Dialograum

Wir entwickeln das Dialograum-Format, begleiten und helfen Menschen, die einen ausrichten möchten, und machen die Ergebnisse öffentlich.

Wir sind eine junge Initiative und wir sind im Aufbau. Genau wie diese Website. Wir arbeiten gerade an den Leitlinien und Materialien. In den nächsten Wochen werden hier viele neue Seiten und viele Inhalte erscheinen.

Vier Menschen sitzen an einem Tisch und hören einander zu.

Ein Dialograum wird von den Menschen vor Ort ausgerichtet

Das Team hinter dem Dialograum hilft beim Folgenden:

  • Werbematerialien
  • Anmeldebögen
  • Ablaufvorschläge
  • Themenauswahl
  • Moderationsmaterialien
  • Moderationstraining
Wie es abläuft

Ein Dialograum in vier Schritten

  1. Einladung

    Eine Organisation lädt uns ein oder entschließt sich, selbst einen Dialograum auszurichten. Der Anstoß kommt immer von Ihnen.

  2. Themen

    Die Ausrichtenden schlagen mögliche Themen vor. Die Teilnehmenden entscheiden, worüber tatsächlich gesprochen wird, und können eigene Themen einbringen.

  3. Gespräch

    Zwei Personen begleiten das Gespräch: eine moderiert, eine beobachtet. Es gelten einfache Regeln, vor allem diese: ausreden lassen.

  4. Ergebnis

    Was im Gespräch entstanden ist, wird festgehalten und veröffentlicht. Damit es nicht im Raum bleibt, sondern nachlesbar wird.

Wer Dialograum trägt

Der Dialograum wurde im Sommer 2025 von Dirk Tangemann initiiert, als Reaktion auf die wachsende Spaltung in digitalen und politischen Räumen. Inzwischen sind wir eine Gruppe von Freiwilligen, die das Format weiterentwickeln und Menschen in der Moderation beraten und schulen. Katrin Geske koordiniert und leitet die Initiative.

Worum es uns geht

Unsere Gesellschaft wird auseinanderdividiert. Über viele Themen wird übereinander gesprochen statt miteinander, und quer durch alle Milieus wächst das Gefühl, nicht gehört zu werden. Wir glauben, dass sich das ändert, wenn Menschen einander wieder zuhören. Ein Dialograum schafft dafür einen Rahmen.

Was wir dabei versprechen können, ist bewusst wenig: dass zugehört wird. Ob am Ende ein gemeinsamer Nenner steht, entscheidet das Gespräch, nicht wir.

Haltung

Woran wir uns halten

Überparteilich

Wir gehören zu keiner Partei und keinem Lager. Grundlage ist das Grundgesetz.

Niedrigschwellig

Kein Vorwissen, keine Anmeldung zu einem Kurs, keine Bildungsveranstaltung. Ein Gespräch.

Auf Augenhöhe

Alle haben denselben Anspruch auf Redezeit und Respekt. Auch die Leisen.

Nachvollziehbar

Was besprochen wurde, wird dokumentiert und veröffentlicht.